Heikle Themen: Mit Fachkompetenz, Reflexion, Respekt und einem klaren Konzept geht es!

von Karola Mair

Am 27. Januar.2015 trafen sich ca. 20 interessierte ReggianerInnen (Mitglieder der DR-Reggio Landesgruppe-West und Gäste aus Münster und Umgebung) in den Räumen des Kinderschutzbundes Münster.

Thema des Treffens war: „Tabuthemen in der Kita-Praxis – Weshalb kennen wir keine Projekte aus dem Themenbereich Sexualpädagogik?“

Für den ersten Teil des Nachmittags konnte konnte Ewa Bäumer vom Kinderschutzbund Münster als Fachfrau gewonnen werden. Mit ihrer professionellen Unterstützung konnten wir uns auf dieThematik einlassen und damit auseinander setzen. Folgende Schwerpunkte  wurden deutlich:

  • Es bedarf differenzierter Fachkenntnisse über die psycho-sexuelle Entwicklung von Kindern, um z.B. bei kindlichen Übergriffen zwischen normalem kindlichen Interesse und Grenzüberschreitungen unterscheiden zu können, aber z.B. auch, um für Eltern ein kompetenter Gesprächspartner sein zu können.
  • Die Basis der fachlich differenzierten Arbeit muss ein Sozialpädagogisches Konzept sein, das im Team erarbeitet wurde, damit alle professionell mit „heiklen Themen“ oder „pikanten“ Aussagen und Fragen der Kinder umgehen können. Ein solches Konzept ermöglicht v.a. im Bedarfsfall – Verdacht auf Übergriffe zwischen den Kindern, Missbrauch und Gewalt in der Kita oder außerhalb – schnelles professionelles Handeln.Kinder, die ihre Körperteile und -empfindungen benennen können und sich das auch trauen, können sich eher gegen Übergriffe wehren oder zumindest diese im Nachhinein beschreiben.
  • Die Arbeit mit einem sexualpädagogische Konzept beinhaltet zwingend auch die Reflexion der eigenen Einstellung und Haltung zum Thema (kindliche)Sexualität und psycho-sexuelle Entwicklung. Nur wenn wir uns unserer „blinden Flecken“ und Tabus bewusst sind, können wir auch in diesen Bereichen dem Anspruch professionellenArbeitens gerecht werden.
  • Unterstützung und Hilfe soll rechtzeitig in Anspruch genommen werden, es gibt sie bei Beratungsstellen wie Kinderschutzbund, Pro Familia, SKF u.a.

Im zweiten Teil des Nachmittags konnte uns Simone Nonnenbruch dankenswerter Weise doch ein Projekt zu einem „Tabuthema“ präsentieren: Das Penisprojekt, das seit einiger Zeit mit 5 fünfjährigen Jungs läuft, auch noch nicht abgeschlossen ist. Abgeschlossen ist sonst allerdings der Projektordner, den Simone mitbringen und mit Erlaubnis der Kinder für uns öffnen durfte. Die 5 Jungs erarbeiten sich auf reggianische Weise und mit den Materialien aus dem Atelier ihre Themen. Simone ist die Vertraute der Kinder und die einzige von den Kindern zugelassene Erwachsene. Es gibt einen Raum, in dem abgetrennt von anderen gearbeitet wird. Das Thema erfordert ein hohes Maß an Diskretion und Respekt – den zeigen die Kinder in der Projektgruppe auch untereinander.

Fazit: Damit ein solches Projekt in dieser Differenziertheit und Offenheit möglich ist, muss eine lange Zeit des Kennenlernens, der guten Erfahrungen und die Entwicklung eines stabilen Vertrauens vorausgegangen sein. Dies ist zwingend notwendig, sonst werden auch Eltern und KollegInnen – mit Recht – misstrauisch und sind verunsichert.

Simone hat uns gezeigt, die Kinder äußern ihre Fragen, zeigen Verunsicherungen, wollen es wissen und haben ein Recht darauf, damit von uns wahrgenommen zu werden.

Ein Mut machender, lehrreicher Nachmittag für alle Beteiligten!

Literaturhinweis:

LIEBEVOLL BEGLEITEN … Körperwahrnehmung und körperliche Neugier kleiner Kinder

Ein Ratgeber für Eltern und Erzieherinnen Vom 1. Lebensjahr bis zur Einschulung

Diese Broschüre wird von der BZgA kostenlos zur Verfügung gestellt. Bestellung: order@bzga.de oder Fax: 0221 – 8992-257

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Annalisa Rabotti: Reggio und die Werte

von Tassilo Knauf

Highlight des Rahmenprogramms der Mitgliederversammlung von Dialog Reggio im Januar 2015 war der Vortrag von Annalisa Rabotti aus Reggio Emilia zum Thema „Werte und Prinzipien des Reggio-Ansatzes“. Annalisa Rabotti ist seit zehn Jahren in Reggio Emilia eine „pedagogista“ und berät zwei kommunale Kindertagesstätten und eine Krippe.

Das von ihr gewählte Thema „Werte und Prinzipien des Reggio-Ansatzes“ ist besonders deshalb reizvoll, weil mit ihm die Kontinuität der seit einem halben Jahrhundert in Reggio praktizierten Bildungsphilosophie mit neueren Entwicklungen verknüpft werden konnte.

IMG_0610Drei Aspekte stellte Annalisa Rabotti besonders heraus:

  1. Die reggianische Bildungsphilosophie basiert in Theorie und Praxis auf der Netzwerkidee. In Hinblick auf die theoretische Fundierung der Reggio-Pädagogik bedeutet dies, dass öko-psychologische, neurobiologische und vor allem sozio-konstruktivistische Forschungsansätze als Grundlagen systemischen Denkens miteinander verknüpft werden. In der Praxis folgt daraus die Überzeugung: Kinder sind von Anfang in der Lage, Schöpfer, Konstrukteure ihrer Welt zu sein. Die Kinder nähern sich der Welt mit ihren vielfältigen Sinnen. Sie experimentieren. Sie lieben es, mit anderen Gegenständen und Personen im Austausch zu sein. Sie sind neugierig, aufgeschlossen, ständig auf der Suche nach Neuem. Kinder sprechen „100 Sprachen“.
  2. Von zentraler Bedeutung ist in Reggio die Dokumentation. Sie bezieht sich auf die alltäglichen Erfahrungen der Kinder und nutzt die verschiedenen medialen Möglichkeiten, die in unserem digitalen Zeitalter zur Verfügung stehen. Das Nutzen der digitalen Möglichkeiten verkürzt das Dokumentieren. Die Doku spiegelt den Forscherprozess der Kinder wider, macht ihn sichtbar. Die Doku ist zugleich Wertschätzung gegenüber dem Staunen, dem Können und der Könnensentfaltung der Kinder. In ihr treten den Erwachsene die Kinder als vitale, kenntnisreiche Persönlichkeiten entgegen. Dokumentiert werden kann in verschiedensten Formen und an verschiedenen Orten. Die Doku geht auch aus der Kita heraus in die Stadt, in die Öffentlichkeit, so wie der von Kindern gestaltete Theatervorhang in Reggio oder auch die Ausstellung „The Wonder of Learning“, die im Herbst 2014 in München gezeigt wurde.
  3. Das Atelier ist seit den späten 60er Jahren ein Kernstück der Reggio-Pädagogik. Es überwindet die traditionelle Vorstellung vom Lernen durch Lehren. Es würdigt die Fähigkeit der Kinder als Konstrukteure ihrer Welt. Die Weiterentwicklung des Ateliergedankens wird in dem Hinausgehens des Ateliers in die Stadt, in die Umwelt sichtbar. Im Centro Internazionale Loris Malaguzzi finden sich z.B. fünf verschiedene Ateliers: ein Mosaikatelier, ein Naturatelier, wo die Vergänglichkeit der natürlichen Dinge deutlich wird, ein Papieratelier, ein Lichtatelier, ein digitales Atelier.

Durch den Vortrag von Annalisa Rabotti können wichtige Elemente unserer alltäglichen Arbeit in den Kitas bestätigt werden, aber auch neue Inspirationen in unser Netzwerk hineingetragen werden.

Treffen des Landesverbandes Reggio West

Zum Jahresauftakt starten wir noch im Januar mit einem Treffen unseres Landesverbandes – dieses mal in Münster. Termin ist der 27.01.2015. 
Wir haben uns beim letzten Treffen in Unna darauf geeinigt, das  Tabuthema Sexualität anzugehen. Ewa Bäumer vom Deutscher Kinderschutzund (DKSB) wird ein Referat zum Thema „Sexualpädagogik in der KiTa“ einen Einstieg geben. Anschließend präsentiert Simone Nonnenbruch (Familienzentrum St. Margareta) Präsentation eines Projektes zu diesem Thema. Als Einstieg in die Thematik hier der Link zum Artikel „Nicht auf den Schoß nehmen“ aus dem Süddeutsche Zeitung Magazin Heft 22. Wer hat und mag kann gerne Kinderbücher oder anderes Material zum Thema mitbringen.
Wir treffen uns in der Beratungsstelle des Deutschen Kinderschutzbundes am  Berliner Platz 33 in 48143 Münster in der Zeit von  14.00 bis 17.00 Uhr.

Fachtagung Reggio Nord: Internationale Perspektiven

Noch ist das Jahr frisch und vielleicht gibt es noch den ein oder anderen freien Platz in den Terminkalendern. Dann ist der Fachtag unseres Schwesterverbandes – dem Reggio Landesverband Nord – bestimmt ein reizvolles Event: Am 6. März 2015 geht es in Kiel um internationale Perspektiven: Wie wird die Reggiopädagik in den USA, in Kroatien, in Dänemark und Schweden interpretiert und umgesetzt? Einblicke geben Julia Zdrenka, Petra Römling Irek und Marion Tielemann. Zudem steht die Besichtigung der Kita Colorito auf dem Programm. Das genaue Programm gibt es hier: Fachtag 2015 Landesverband Nord

Weihnachtsgrüße

Liebe Frauen und Männer des Dialog Reggio Landesverbands West,

das alte Jahr geht zu Ende und verabschiedet sich hier bei uns im Bergischen Land mit Dauerregen und Nebel.
Umsomehr genießen wir die wärmenden Räume im Haus und freuen uns auf den Kerzenschein am Abend. Manches ist uns im vergangenen Jahr gelungen und Manches nicht. Schauen wir auf die guten Augenblicke und stärken wir uns an all dem, was wir erreichen durften.

Wir bedanken uns bei den Kolleginnen in Bielefeld und Unna, die uns im vergangenen Jahr gastlich aufgenommen haben und uns umsorgten, damit wir eine gute Arbeitsatmosphäre hatten. Unseren Dank und unsere Grüße bitte ich an die Mitarbeiterinen weiter zu geben, die Heidi und Christel bei diesem Vorhaben unterstützt haben.

In Ostpreußen, dem Land meiner Vorfahen, begannen gleichzeitig mit den Festtagen die Raunächte. In diesen Tagen bis zum neuen Jahr durften viele alltäglichen Arbeiten nicht ausgeführt werden. Darunter fielen vor allem die Tätigkeiten, die viel Kraft und Einsatz verlangten: Putzen, backen, Kochen, Buttern, Wursten, sowie Flicken und Nähen, das Vieh mußte im Stall bleiben, also eine wunderbare Aufforderung zum Ausruhen, zum Nachsinnen und Feiern. Dazu wünschen wir Euch viel Zeit und Ruhe !!

Euch allen, Euren Familien und Freunden wünschen wir ein fröhliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr.

Im Namen des Vorstands des Landesverbandes West von DR Deutschland
Eure Hildegard

„Das Projekt ist vorbei, wenn die Erzieherin die Lösung anbietet, weil dann die Fragen der Kinder beantwortet sind.“

von Hildegard Wies, Karola Mair, Lisa Thies und Helen Hermann

Responsive Evaluation der Langzeitfortbildung zur Reggio-Pädagogik

Mit gespannter Erwartung traf das Referententeam mit Schwerpunkt Reggio-Pädagogik des Franz-Hitze-Hauses (FHH) Münster im Institut für Bildungsphilosophie, Anthropologie und Pädagogik der Lebensspanne der Universität Köln am Abend des 3.11.14 ein.

Vorausgegangen war die intensive Suche von Ludger Schulte-Roling, Fachbereichsleiter des FHH und des Referententeams nach einem Kooperationspartner aus der Wissenschaft. Ausgangsfrage war, welche Wirksamkeit könnte die Fortbildung zur Fachkraft für reggio-orientiertes Lernen auf die alltägliche Praxis der Absolventinnen und Absolventen haben?

Eingeladen hatten Frau Prof. Dr. Ursula Stenger und Studierende der Universität zu Köln der Humanwissenschaftlichen Fakultät. Im Rahmen eines zweisemestrigen Projektseminars innerhalb des Masterstudiengangs hatten sie die responsive Evaluation der Weiterbildung durchgeführt.

Zu Beginn des Projekts galt es für die Studierenden zunächst die Kernelemente und Angebotsform dieser Weiterbildung in Kooperation mit dem Träger kennen zu lernen. In einem nächsten Schritt erarbeiteten die Studenten mögliche Verfahren, um die „Wirkung“ dieser bereits seit 10 Jahren angebotenen einjährigen berufsbegleitenden Weiterbildung zu erforschen. Dazu gehörten Hospitationen in den Einrichtungen durch die Studenten, Videographien und Interviews mit ehemaligen Teilnehmenden der Weiterbildung.

Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte sehr detailliert. Die Stärken der Weiterbildung standen an erster Stelle:

  • Der Fortbildungsrahmen im FHH wird als sehr angenehm empfunden
  • Die Dozenten sind im Austausch miteinander und passen sich den Bedürfnissen der TeilnehmerInnen an
  • Eigenes Wissen kann erweitert werden, vor allem durch den Austausch mit anderen TeilnehmerInnen und durch Hospitationen in verschiedenen Einrichtungen
  • Gute Theorie Praxis Verknüpfung
  • Professionalisierung, Selbstbildung wird angeregt
  • Reflexion der eigenen Prägungen stärkt die innere Sicherheit
  • Teamfortbildungen sind sehr hilfreich, die Individualität der Einrichtungen wird berücksichtigt

Es folgten Ausführungen zur pädagogischen Haltung, zum Kinderparlament, zu Projektarbeiten und Dokumentationen. Da die hospitierten Einrichtungen durch Zufall katholische KiTas waren, forschten die Studenten auch über das Erfahren von kulturellen-religiösen Praktiken und Werten. Hier wurde deutlich, dass parallel zur Projektarbeit die religiösen Inhalte und Werte z.T. über den Weg der Vermittlung stattfinden. Dieses Phänomen scheint in konfessionell gebundenen Einrichtungen schwer auflösbar, muss aber reflektiert werden. „Es gibt Augenblicke, da kann ich die Welt befragen und es gibt Augenblicke, da kann ich die Welt erzählen.“ (Prof. Dr. U. Stenger.)

Für das Kinderparlament, die Projektarbeit und die Dokumentationen erhielten wir wichtige Hinweise:

Als generelle Frage stand im Raum: Ist das Kinderparlament in seiner praktizierten Form tatsächlich geeignet, Partizipation und demokratisches Verhalten einzuüben? Durch die Sichtung des Videomaterials traten folgende Überlegungen hierzu auf: Sind Kinder beispielsweise in der Rolle der Gesprächsmoderation überfordert? Ist die Perspektive auf Partizipation in dieser Form nicht zu sehr die der Erwachsenen?

In der Projektarbeit ist es wichtig, den Prozess den Regungen der Kinder entsprechend zu begleiten, sie in ihren Ideen zu bestärken und ihnen Hilfestellung zur Realisierung derselben zu geben.

Hierbei ist die fragende und spiegelnde Haltung der Pädagogen von Bedeutung.

Eine gute Dokumentation parallel zum laufenden Projekt zeigt eine stützende und inspirierende Wirkung. Charakteristika einer guten Dokumentation liegen zum einen in einem ausrechenden Zeit- und Raumkontingent für die Erzieherinnen zu Beobachtung und Dokumentation und zum anderen darin, dass Dokumentationen für Kinder sichtbar und zugänglich sind und dadurch Anlass zu Dialog und Austausch sein können.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass theoretische und praktische Elemente der Weiterbildung in den beobachteten Einrichtungen sichtbar waren. Dabei sind verschiedene Aspekte bei der konkreten Umsetzung wirksam. Hierzu zählen personelle und persönliche Ressourcen, individuelle Strukturen der Einrichtungen und wie der Reggio Ansatz in diesen gelebt wird.

Von der Forschungsgruppe wurden im obigen Sinne folgende besondere Merkmale hervorgehoben:

  • Die Fähigkeit von Selbst- und Teamreflexion,
  • Umgang mit Anforderungen im Alltag
  • Dialogfähigkeit von Kindern und die innere Ausrichtung auf die prozesshafte Begleitung kindlicher  Aktivitäten

Den letzten Punkt fanden wir alle besonders spannend: Es ging um weiterführende Aspekte und Ideen für die Fortbildung. Themen, die von den Befragten als wichtig eingestuft wurden, waren:

  • Videosequenzen als reflexive Lernmöglichkeit nutzen (ist auch in Reggio gängige Praxis, diese Methode möchten wir künftig für unsere Langzeitfortbildungen etablieren).
  • Inklusion im Hinblick auf Kinder mit besonderen Rechten und aus belasteten Familien
  • Dialogische Zusammenarbeit mit Eltern
  • Betreuung und Förderung der Kinder unter 3 Jahren
  • Projekte mit Bewegungsbeteiligung
  • Umsetzung und Anpassung von konkreten Ideen des Vorbildes Reggio in deutschen KiTas
  • Bestärkung der Fachkräfte, mehr Mut zu Ergebnisoffenheit anstelle von Wissensvermittlung

Wir haben an diesem Abend sehr viele positive Rückmeldungen und die Bestätigung unseres Tuns, aber auch ganz konkrete Anregungen für die weitere Reflexion und Vertiefung der Weiterbildung in Münster erhalten. Es war ein sehr anregender und berührender Abend für uns, für den wir uns auf diesem Weg bei Frau Prof. Stenger und ihren Studenten bedanken möchten.

Abschließend schenkten uns die Studenten und Prof. Dr. Ursula Stenger ein schönes Bild als Leitbild für unsere Weiterbildung:

Die eigene Unvollkommenheit als Person nicht als Druck empfinden, sondern als Chance, inne zu halten, neue Impulse zu entdecken und das Ergebnis offen zu lassen. Das könnte Professionalität im reggianischen Sinne bedeuten.“

Hildegard Wies und Karola Mair sind Mitglieder des Referententeams des FHH Münster

Lisa Thies und Helen Hermann sind Studentinnen der Universität zu Köln

„Stolz wie Bolle“ – Reggiozertifizierung geht weiter

Stellvertretend für die wachsende Zahl von Kindertageseinrichtungen, die eine Reggiozertifizierung durchlaufen, sei hier einmal auf ein Beispiel aus Rheinland-Pfalz hingewiesen: Eine Kindertageseinrichtung in Waldlaubersheim unter der Leitung von Sven Detering konnte zuletzt die Auszeichnung entgegennehmen. Der Zertifizierung geht ein längerer Organisationsentwicklungsprozess voraus, in dem die Einrichtungen sich intensiv mit den zentralen Aspekten der Regie-Pädagogik auseinandersetzen. Näheres zur festlichen zertifizierung in Waldlaubersheim im anhängenden Zeitungsartikel.

Aktuelles aus der Dialog Reggio Landesgruppe West